Funktionsbeschreibung
Die Kompaktgeräte TN 552 GPP und TN 552/1 GPP besitzen zwei
voneinander unabhängig einstellbare Schaltpunkte. Die Kompaktgeräte TN 552 GAPP
und TN 552/1 GAPP besitzen einen einstellbaren Schaltpunkt sowie einen
skalierbaren 4...20 mA Analogausgang.
Der Messbereich liegt zwischen – 40 °C und +120 °C in
flüssigen und pastösen Medien. Die Toleranz des Messbereichs beträgt ±0,3 °C
(0...80 °C).
Der TN 552... bietet die Möglichkeit, als Alternative zur
konventionellen Grenzwertüberwachung, eine Fensterfunktion zu wählen. Des
weiteren kann für die Ausgänge die Öffner- oder Schließerfunktion gewählt
werden. Kurzzeitige Temperaturänderungen sind mit einer Ein- bzw.
Ausschaltverzögerung überbrückbar. Zusätzlich besitzt das Gerät einen flüchtigen
rücksetzbaren MIN-/MAX- Speicher.
Die Programmierung erfolgt über Drucktaster an der
Frontseite des Gerätes. Die eingestellten Schaltpunkte sowie die programmierten
Parameter können per Tastendruck während des Messbetriebes aufgerufen und
angezeigt werden.
Temperatursensor mit Einschraubhülse für den Austausch im
laufenden Betrieb
Im laufenden Betrieb einfach austauschen lässt sich der
Temperatursensor TN 553. Das ist aufgrund einer speziellen Einschraubhülse aus
Edelstahl (1.4571) möglich, die in den Tank oder das Rohr montiert wird. Das
Kompaktgerät lässt sich so jederzeit im laufenden Betrieb herausnehmen ohne die
Dichtigkeit des Tanks oder des Rohres zu beeinträchtigen. Der Temperatursensor
misst Temperaturen von – 40 C° bis +120° C und
bietet unter anderem zwei fest programmierbare Schaltpunkte, frei
wählbare Hysterese und eine Temperaturfenster-Funktion. Das Gerät ist für 24 V DC mit PNP oder Analogausgang sowie
in AC-Ausführung für 230 V und 115 V mit Opto-MOS erhältlich. Verschiedene
Kabellängen und wahlweise Stecker oder Festkabel machen eine Montage in
verschiedenen Konfigurationen möglich. Das Gewinde wird in G1/2 Ausführung
geliefert.
Einbau
EGE Temperatursensoren können in jedem handelsüblichen
T-Stück oder einem Einschweißstutzen montiert werden. Die Abdichtung kann mit
der beigefügten Flachdichtung oder anderen geeigneten Dichtmitteln erfolgen.
Auf die Druckfestigkeit der Dichtung bei höheren Temperaturen ist zu achten.
Die Montage darf nur über den Sechskant am Sensor erfolgen.
Die Anzeige-Elektronik kann nach dem Einbau um ca. 330°
verdreht werden. Dies ermöglicht eine gute Ablesbarkeit unabhängig von der
Sensorposition. Bei Anwendung mit Temperaturen über 80 °C sollte das Gerät
seitlich in der Rohrleitung montiert werden.
Anwendung
Soll das Überschreiten einer Temperatur überwacht werden,
ist die Hysterese-Funktion auszuwählen. In dieser Betriebsart wird ein
Grenzwert programmiert. Sobald die gemessene Temperatur größer ist als dieser,
wird der Ausgang aktiv oder inaktiv, je nach Auswahl der Ausgangsfunktion. Zu
diesem Grenzwert gehört ein Hysterese-Wert, der die Differenz zwischen dem Ein-
und dem niedrigeren Ausschaltwert bestimmt. Zusätzlich kann das Ein- bzw. Ausschalten um eine programmierbare Zeit verzögert
werden.
Ist die Fensterfunktion als Betriebsart gewählt, erfolgt ein
Aktivieren oder Deaktivieren des Schaltausganges nur in einem bestimmten
Temperaturbereich. Dieser beginnt bei der eingestellten Grenztemperatur und
endet nach Erhöhung der Temperatur um den Fenster-Wert. Die Ein- und
Ausschaltverzögerung kann auch für diese Betriebsart genutzt werden.
Der
Analogausgang kann zur Übertragung eines der gemessenen Temperatur
proportionalen Stromes genutzt werden. Im Programmiermodus wird dazu dem 4
mA-Anfangswert und dem 20 mA-Endwert eine Temperatur zugewiesen. Zwischen den
Temperaturwerten ist eine minimale Differenz von 16 °C / 29 °F zulässig.


Zulassungen für Sicherheitsanwendungen
Sensoren, die dem Personenschutz dienen, müssen eine Bauartzulassung nach EN 954-1 aufweisen und entsprechend gekennzeichnet sein. Nicht gekennzeichnete Sensoren dürfen bei solchen Anwendungen nicht eingesetzt werden.