EGE-Elektronik Spezial-Sensoren GmbH - Spezial-Sensoren für die Automation

Strömungswächter - Anwendungen

Funktionsbeschreibung

Die Funktion des Strömungssensors beruht auf dem thermodynamischen Prinzip. Der Messfühler wird um einige Grade Celsius von innen heraus gegenüber dem Strömungsmedium, in welches er hineinragt, aufgeheizt. Fließt das Medium, so wird die in dem Fühler erzeugte Wärme durch das Medium abgeführt, d. h. der Fühler wird gekühlt. Die sich in dem Fühler einstellende Temperatur wird gemessen und mit der ebenfalls gemessenen Mediumtemperatur verglichen. Aus der gewonnenen Temperaturdifferenz kann für jedes Medium der Strömungszustand abgeleitet werden.

Strömungswächter-kalorimetrisch thermische Funktion

Funktion von thermodynamischen Strömungswächtern

Basierend auf diesem Funktionsprinzip entwickelt und fertigt EGE Strömungswächter für flüssige und gasförmige Medien.

Einsatzfelder für Strömungswächter

Thermodynamische Strömungswächter arbeiten ohne bewegliche Teile, daher gibt es keine Ausfälle durch Korrosion von Lagern, abgerissene Flügelräder oder Verformungen von Prallflächen. Diese Zuverlässigkeit ist in vielen Industriebereichen hoch geschätzt. Strömungswächter werden heute in Flüssigkeiten ebenso eingesetzt wie in Luft, sogar in explosionsgefährdeten Bereichen sind sie im Einsatz.

Überwachung der Kühlung
- Das Kühlwasser an Schweißmaschinen wird mit Kompaktgeräten aus  Edelstahl überwacht. Damit wird auch bei hoher Taktfolge eine ausreichende  Kühlung gewährleistet. Bei Ausfall der Kühlung wird der Schweißroboter von dem Sensor abgeschaltet.
- In Bearbeitungszentren wird der Kühlschmierstofffluss kontinuierlich überwacht. Die Werkzeuge sind geschützt und haben eine längere Standzeit.
- In der Metallbearbeitung, z.B. bei Walzwerken und in Drahtziehmaschinen, werden die Walzen und Rollen ständig gekühlt. Dies überwachen thermodynamische Sensoren. Bei extremen Umgebungsbedingungen werden die Sensoren für Umgebungstemperaturen bis zu 160 °C ausgelegt. Die Einstellung erfolgt abseits der Hitze an speziellen Auswertegeräten.

Überwachung des Fördermediums
- Der Trockenlaufschutz von Pumpen ist eine sehr häufige Anwendung, dafür kommen oft Kompaktsensoren mit Verzögerungszeiten zum Einsatz.
- In der Dosiertechnik wird der Zuschlagstoff, meist kleine Durchflüsse, exakt mit den Inline-Sensoren erfasst. Diese Sensoren werden wie ein Rohrstück in die Leitung eingefügt.
- Die Überwachung von Filtern und Sieben kann durch eine Kontrolle des Mediumflusses gewährleistet werden, fließt immer weniger, so ist der Filter auszutauschen. Geschieht dies nicht, wird in einem zweiten Schritt bei weiterem Abfall des Mediumflusses die Pumpe abgeschaltet. Dafür werden Sensoren mit zwei Schaltpunkten eingesetzt.

Thermische kalorimetrische Strömungswächter

Trockenlaufschutz einer Förderpumpe

Explosionsgeschützte Sensoren in der chemischen Industrie und Verfahrenstechnik
- Die Überwachung von Reinigungsabläufen teils mit aggressiven Medien, ist häufig nur mit Sonderwerkstoffen wie zum Beispiel Hastelloy oder Tantal möglich.
- Absauganlagen für gesundheitsgefährdende Dämpfe an Laborarbeitsplätzen, ebenso wie Hallenbelüftungen in der Hexanverarbeitenden Industrie, werden mit Luftstromsensoren überwacht.
- CIP/SIP-Prozesse können mit Strömungswächtern überwacht und dokumentiert werden.

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