Ex-Sensoren
Sensoren für gas- und staubexplosionsgefährdete Bereiche sind nach ATEX 100a baumustergeprüft und werden mit einem zugelassenen Auswertegerät der Serien SZA... oder SEA... betrieben. Der Einsatz der Strömungswächter ist, abhängig von der Zulassung in Bereichen für Geräte der Kategorie 1 und Kategorie 2, möglich. Als Standardwerkstoff wird für Ex-Sensoren Edelstahl 1.4571 verwendet. Alle anderen Edelstähle sowie Hastelloy, Monel und Bronzen können auf Anfrage geliefert werden. Beim Einsatz der Werkstoffe ist für die vorgesehene Anwendung auf korrosionsbeständigkeit zu achten.
Zulassungen für den EX-Bereich
Die EX-Sensoren der Serie 400 sowie die Auswertegeräte SEA… und SZA… sind baumustergeprüft. Die technischen Grenzdaten und besonderen Einbau- und Anschlusshinweise sind in den Prüfbescheinigungen festgelegt und müssen beachtet werden.
Einsatz in Kategorie 1und 2 (Zone 0 und 1)
In der Zone 0 und 1 dürfen nur Sensoren eingesetzt werden, für die eine EG-Baumusterprüfbescheinigung nach ATEX 100a vorliegt. Ist der Sensor im Außenbereich montiert und ist es nach TRbF erforderlich, muss der zugehörige Blitzschutz SBGX 01 errichtet werden. Dieses Gerät wird zwischen Sensor und Schaltverstärker in die Sensorleitung geschaltet. Es begrenzt die durch Blitzeinwirkung auf die Sensorzuleitung induzierten Spannungen und leitet diese gegen Erde ab.

EX-Geräte
Für Ex-Strömungssensoren werden die Auswertegeräte SEA... und SZA angeboten. Sie besitzen einen eigensicheren Stromkreis, an die die Sensoren angeschlossen werden. Dieser Stromkreis ist galvanisch vom Netzstromkreis und vom Relais- oder Analogausgang getrennt. Hinweise für die Installation:
1. Alle Ex-Auswertegeräte sind außerhalb des explosionsgefährdeten Bereiches zu errichten.
2. Das Ex-Auswertegerät ist so zu errichten, dass mindestens die Schutzart IP 20 gemäß EN 60529 eingehalten wird.
3. Bei der Errichtung des Ex-Auswertegerätes ist entweder eine Trennwand zwischen den eigensicheren und den nicht eigensicheren Anschlüssen einzusetzen, so dass der Mindestabstand 50 mm (Fadenmaß) beträgt oder jeder einzelne Anschluss ist mit einer nicht verrutschbaren Schlauchtülle (Schrumpfschlauch) zu überziehen. Alternativ ist die Crimptechnik zulässig.
ATEX 100 a
Seit dem 1. Juli 2003 dürfen europaweit in explosionsgefährdeten Bereichen nur Geräte mit ATEX-Zulassung neu eingesetzt werden. Alle Sensoren sind entsprechend zugelassen.
Der Betreiber einer Anlage ist für die Einteilung der gefährdeten Bereiche in Zonen zuständig. Die Zonen sind die Zone 0, 1 oder 2 bei Gas und Zone 20, 21 oder 22 bei Staub. EGE liefert entsprechend der Anforderung des jeweiligen Betreibers zugelassene Geräte mit Baumusterprüfbescheinigung für die verschiedenen Zonen.
In den Staub-Ex-Bereichen wird dabei stets die maximale Oberflächentemperatur des Sensors angegeben, diese muss vom Betreiber beachtet werden. Bei Gas-Ex-Sensoren werden die zugelassene Temperaturklassen angegeben.
Auf Anfrage liefert EGE Sensoren mit Sonderabmessungen und Sonderwerkstoffen.